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Wir haben mal eine kleine Sammlung von Artikeln aus 2006 zum ECE-Projekt in Mönchengladbach zusammengestellt um den bisherigen Verlauf zu Dokumentieren.
Wir haben Teile der Artikel hier aufgenommen, für den ganzen Text besuchen Sie bitte die jeweilige Seite. Auch handelt es sich nur um eine kleine Auswahl - sollten sie meinen hier Fehlt noch ein wichtiger Artikel aus 2006 so können sie uns gerne Informieren. "Centro Berggarten": Widerstand wächst WZ vom 31.01.2006 http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=105964 "[...] Der Widerstand gegen eine neue Einkaufsmitte im Berggarten/Jonaspark wird stärker. Jetzt kündigte auch der Stadtkulturbund an, er wolle das Riesencenter aus Läden, Büros, Kneipen usw. verhindern. Notfalls über ein Bürgerbegehren (Unterschriften) und einen Bürgerentscheid (Bürgerwahl). Die Bündnis-Grünen würden sie dabei unterstützen, sagte einer ihrer Sprecher der WZ. Der Stadtkulturbund, dem Kulturschaffende wie Kulturgruppen angehören, hat allen Stadtratsfraktionen geschrieben und sie gebeten, das "MG-Centro" im Berggarten abzulehnen sowie seine kulturellen Einrichtungen wie Volkshoch- und Musikschule zu erhalten. [...]" ECE kann jetzt loslegen WZ vom 02.02.2006 http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=106229 "[...] Begleitet von langen Reden und Musikschülern mit bunten Transparenten wie "Hände weg vom Berggarten" hat der Stadtrat gestern Abend der Rahmenvereinbarung mit dem Hamburger Projektentwickler ECE zugestimmt. Allerdings trägt das Papier die Handschrift von CDU/FDP. Stadtplaner Helmut Hormes erläuterte das Verfahren und betonte u.a., dass es hierbei auch darum geht zu prüfen, ob die Innenstadt tatsächlich ein "Centro" mit 30 000 Quadratmetern Verkaufsfläche im Berggarten verträgt. [...] Bündnis-Grüne, SPD und Linke Liste machten erneut deutlich, dass es für sie ein "Centro Berggarten" nicht geben wird. Die Grünen wollen eine Galerie Schauspielhaus mit Kultur, Kaufen, Kneipen. Die SPD unterstützt nur ECE-Pläne am Alttheater. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) dringt auf ein Großcenter im Berggarten wie auf ein Shopping-Center aus altem Theater plus Theatergalerie daneben. [...]" Grüne lehnen ECE Groß-Einkaufszentrum ab Stadtmagazin 31.08.2006 http://www.stadtmagazin.de/news/2925.html "[...] Politik sponsert ECE Für normale Menschen gilt der Grundsatz: Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch! Anders beim global-player ECE. Die Entscheidung von ECE, sich in Mönchengladbach anzusiedeln, wollen CDU, SPD, FDP mit ca. 15 Millionen EURO aus dem städtischen Haushalt fördern. Das notwendige Geld soll kurzfristig über neue Schulden aufgebracht werden. Mit den städtischen Geldern sollen neue Straßen gebaut, vorhandene um- und ausgebaut werden. Gleichzeitig fehlt der Stadt das Geld unter anderem bei der Instandhaltung und Sanierung der Schulen im Stadtgebiet oder den Straßen und Radwegen in den Bezirken. [...] ECE kannibalisiert den Einzelhandel Schon jetzt stehen in den Innenstadtbereichen viele Geschäfte leer. Jetzt kommt ein von ECE bezahltes Gutachten zu dem Ergebnis, dass durch die Ansiedlung eines 30.000 qm großen ECE Shopping-Centers in der Mönchengladbacher Innenstadt z.B. der Einzelhandel in Rheydt 10 % seines bisherigen Umsatzes verlieren wird. Im Bereich des Angebots Schuhe, Kleider, Leder beträgt der prognostizierte Umsatzrückgang über 14 %. Das ECE Groß-Einkaufscenter gefährdet die Existenz unseres gewachsenen Einzelhandels in Mönchengladbach und Rheydt, aber auch in den Außenbezirken. [...] ECE ist keine Job-Maschine Die politischen und medialen Befürworter eines riesigen Einkaufszentrums in der Mönchengladbacher Innenstadt werden nicht müde, die von ECE auf 100 Millionen EURO bezifferte Investition zu bejubeln. Wird diese Investition zu einer positiven Belebung für das heimische Handwerk und die Bauwirtschaft führen oder gar die Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach spürbar beeinflussen? In Klagenfurt, wo ECE jüngst ein 27.000 qm großes Einkaufszentrum einweihen konnte, wurden auf der Baustelle scheinselbstständige polnische Arbeiter eingesetzt, die für fünf bis sechs Euro die Stunde arbeiten. [...]" Der Artikel nennt viele weitere Gefahren und Gegenargumente zum ECE - UNBEDINGT lesenswert! Die Pläne für das neue Forum RP 23.09.2006 http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/354865 "[...] Wie soll das Einkaufszentrum heißen? Den Namen darf der Betreiber ECE festlegen. Nach Rücksprache mit der Stadt verständigte man sich auf „Forum Mönchengladbach“. [...] Was sind die Nachteile des Standorts? Um auf die von ECE geforderten knapp 30 000 Quadratmeter Verkaufsfläche zu kommen, muss die Steinmetzstraße überbaut werden. Das Einkaufsviertel und das Wohnquartier der Innenstadt zu verbinden, stellt hohe Anforderungen an die Architekten. ECE muss für das Bauen nicht nur der Stadt, sondern auch privaten Eigentümern Grundstücke abkaufen. Das macht die Verhandlungen komplexer. Unklar ist zudem noch, ob es gelingt, die Theatergalerie einzubinden. Die Verkehrsflüsse zu lenken, ist beim Standort Stadttheater schwieriger. Unter der Steinmetzstraße muss ein Tunnel gebaut werden, der bis zu zwölf Prozent Steigung haben wird. [...] Welche Risiken gibt es? Das Einkaufszentrum sorgt für eine Umverteilung des Umsatzes in der Stadt. Das werden in besonderem Maße die Rheydter zu spüren bekommen. Im Extremfall könnten den Rheydter Händlern bis zu 15,4 Millionen Euro, also mehr als zehn Prozent, ihrer jetzigen Einnahmen verloren gehen (siehe linke Tabelle). Einige Rheydter Geschäfte würden das wohl nicht überleben. Besonders gefährdet sind nach Meinung der Gutachter die Händler an der Hauptstraße. Die hoch verschuldete Stadt muss neue Kredite aufnehmen, um den Tunnel unter der Steinmetzstraße bauen zu können. [...] Welche Kosten hat die Stadt? Die Verwaltung rechnet mit 8,15 Millionen Euro. Ausgaben von 14,5 Millionen Euro für den Tunnel, Straßenbau, neuen Ver- und Entsorgungsleitungen sowie für den Neubau des Platzes stehen Einnahmen von 3,85 Millionen Euro gegenüber, die ECE für die städtischen Grundstücke bezahlt. In die Bilanz einbezogen sind außerdem 2,5 Millionen Euro für das Grundstück des früheren Zentralbades, das anderweitig verkauft werden kann, wenn nicht an der Fliethstraße gebaut wird. Würde das Forum doch auf dem südlichen Standort gebaut, kämen auf die Stadt Kosten von 8,5 Millionen Euro zu. [...]" |