| Lilo Pressemitteilung: ECE – NEE! |
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| Geschrieben von Helmut Schaper | |
| Dienstag, 20. März 2007 | |
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Zu Planungen des ECE Center in Mönchengladbach und der Diskussion um das Nahversorgungs- und Zentrenkonzept in der Bezirksvertretung Odenkirchen gibt die LiLO die nachfolgende Erklärung ab. 30.000 Quadratmeter groß soll das neue ECE Center auf dem Gelände am ehemaligen Schauspielhaus in Mönchengladbach werden. Um dies zu ermöglichen, muss die Steinmetzstraße bis zur Viersener Straße untertunnelt werden. Kosten: 14,5 Millionen Euro, die die BürgerInnen zu zahlen haben. Mit dem ECE-Center soll Kaufkraft aus dem Umland in die Stadt fließen und Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen werden. Die Erreichung dieser Ziele sind zu bezweifeln. In Neuss und in Düsseldorf (schon im Bau) sollen ähnliche Center entstehen. Überlegungen gibt es auch in Krefeld. Limburg in Holland plant ein Zentrum mit 150.000 Quadratmeter für Einzelhandel und Freizeit. Da bleibt nicht mehr viel Kaufkraft aus dem Umland, die ins ECE Center nach Mönchengladbach fließt. Die Kaufkraft, die fließt, wird dem Zentrum von Rheydt und den Stadtbezirken entzogen. Laut Gutachten 10 – 15 % weniger Umsatz durch ECE in Rheydt und den Stadtbezirken. Damit wird auch deutlich, dass ECE insgesamt nicht mehr Arbeitsplätze bringt. Eher das Gegenteil. Geschäfte auf der Hindenburgstraße haben schon erklärt, dass sie ins ECE Center ziehen werden. Dadurch entstehen keine neuen Arbeitsplätze. Es ist eher zu befürchten, dass es aufgrund des Umsatzrückgangs in Rheydt und den Stadtbezirken zu Schließungen und damit zu Arbeitsplatzverlusten kommt. Die LiLO ist der Meinung, dass die Stärkung eines Standortes (ECE Stadtmitte Mönchengladbach) mit der einkalkulierten Schwächung der anderen Standorte (Rheydt, Stadtbezirke) kein Beitrag zur Stadtentwicklung ist. Anstelle von 14,5 Millionen EUR Subventionen für ECE sollte vielmehr überlegt werden, wie mit einem Teil der Mittel die Infrastruktur in Rheydt und in den Stadtbezirken gestärkt wird. Mehr Attraktivität in den Stadtbezirken führt dazu, dass Kaufkraft vor Ort bleibt. Mehr Attraktivität führt zu einer stärkeren Identifizierung der Menschen mit ihrem Stadtbezirk und damit auch zur Gesamtstadt insgesamt. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. März 2007 ) |
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